Kraft und Trost in der eucharistischen Anbetung finden | 20.03.2020

Das Allerheiligste wird im Hohen Dom täglich zur Verehrung ausgesetzt

Paderborn (pdp). Im Paderborner Dom können Gläubige jetzt jeden Tag vor dem Allerheiligsten beten, zur Ruhe kommen und Kraft finden in der Corona-Krise, die sich auf alle Gesellschaftsbereiche ausdehnt. Das Allerheiligste wird täglich von 17 bis 18 Uhr im Altarraum des Paderborner Domes zur eucharistischen Anbetung ausgesetzt. Das Angebot wurde heute bereits von einigen Gläubigen genutzt, die – mit dem nötigen Sicherheitsabstand – in den Bänken der Paderborner Bischofskirche beteten.

Die Corona-Krise hat massive Auswirkungen auf das kirchliche Leben: Durch den Ausfall von Eucharistiefeiern und weiteren liturgischen Angeboten gewinnen das persönliche Gebet und digitale Angebote an Bedeutung. Im Hohen Dom zu Paderborn werden verschiedene Angebote gemacht: Die Paderborner Bischofskirche ist als Ort des Gebetes jeden Tag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Menschen können dort beten oder eine Kerze entzünden.

Fürbitte des heiligen Liborius

Während der Öffnungszeit ist im Altarraum eine Büste des heiligen Liborius aufgestellt, in der sich Reliquien des Patrons des Erzbistums Paderborn befinden. Sie lädt zum Gebet ein und erinnert insbesondere an das fürbittende Gebet für kranke Menschen. Täglich um 8 Uhr, um 12 Uhr und um 18.30 Uhr können Gläubige per Live-Stream an Gottesdiensten aus dem Paderborner Dom teilhaben.

 

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