In der Krise unbürokratisch geholfen - Gabenzaun wird beendet | 08.05.2020

Projekt „Gabenzaun“ am Hohen Dom nach fünf Wochen erfolgreich beendet
Paderborn (pdp). In dieser Woche öffnet die Tafel Paderborn wieder in vollem Umfang ihren Betrieb – damit endet das Projekt „Gabenzaun“ am Paderborner Dom. Seit Anfang April diente dieser in der Corona-Krise als vorläufiges Hilfsangebot für obdachlose Menschen. Während der Betrieb der Tafeln in den letzten Wochen eingeschränkt war, konnten am „Gabenzaun“ Taschen mit Nahrungsmitteln oder Sachspenden hinterlegt werden. Nach rund fünf Wochen ziehen die beteiligten Kooperationspartner, der „Runde Tisch Armut in Paderborn“ und das Metropolitankapitel, ein positives Resümee. 
Der „Gabenzaun“ wurde von den beteiligten Kooperationspartnern schnell und unbürokratisch auf die Beine gestellt, um in der Corona-Krise bedürftigen Menschen ein Ausgleichs-Angebot für den eingeschränkten Dienst der Tafeln zu machen. Zwar sind auch die katholischen Sozialdienste und die anderen Mitglieder des Runden Tisches Armut Anlaufstellen für obdachlose Menschen. Aber nicht alle bedürftigen Menschen möchten öffentliche Hilfsangebote aufsuchen. Der „Gabenzaun“ an der Nordseite des Paderborner Domes bot deshalb die Möglichkeit, anonym wirksame Hilfe anzunehmen.

 

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