Die Menschen zu Gott einladen | 04.08.2018

Nightfever zu Libori: Weihbischof Matthias König feiert zu Beginn des Abends im Hohen Dom Pontifikalamt

Paderborn, 4. August 2018. „Nightfever im Hohen Dom ist mittlerweile eine wunderbare Tradition, die fest zu Libori gehört. Es ist gut, dass wir unseren Dom zur Stätte des Anbetens und Verweilens vor Christus machen“, sagte Weihbischof Matthias König, der zum Auftakt des Libori-Nightfever-Abends in der voll besetzten Paderborner Bischofskirche ein Pontifikalamt feierte. Die Nightfever-Abende, die regelmäßig in der Paderborner Universitäts- und Marktkirche stattfinden, stammen aus der geistlichen Atmosphäre der Weltjugendtage. Nach der Feier der heiligen Messe geht es dabei weiter mit Gebet, Gesang und Gespräch. Zum achten Mal wurde am zweiten Libori-Samstag der Hohe Dom zum Nightfever-Schauplatz.      

„Kommt und seht!“ – Mit diesen Worten habe Jesus seine ersten Jünger in seine Nachfolge berufen, sagte Weihbischof Matthias König zum Beginn seiner Predigt. „Diese Berufung hat sich multipliziert. Die Menschen wollten ihn kennenlernen und sehen, wie er lebt.“

Diese Einladung Jesu dahin, wo er beheimatet sei, werde an den Nightfever-Abenden für ihn ganz konkret erfahrbar, erklärte der Weihbischof in Paderborn weiter: „Das Nightfever-Team geht auch an diesem Abend nach draußen, um die Menschen einzuladen, in Gottes Haus zu kommen.“ Darin liege für ihn die Faszination von Nightfever: dass Menschen andere Menschen ansprechen und sie zu Jesus führen: „Wenn wir der Einladung in Gottes Haus folgen, erleben wir eine bergende Atmosphäre, die tief ins Herz geht und die uns gestärkt zurück in unseren Alltag schickt“, machte Weihbischof König deutlich.  

Nightfever sei immer auch eine Einladung, „sich von Christus anstrahlen zu lassen“. „Wenn wir uns gegenseitig in diesem Glauben bestärken, können wir auch heute im Jahr 2018 wie die ersten von Jesus berufenen Jünger seine Botschaft lebendig halten“, formulierte Weihbischof Matthias König zum Abschluss seiner Predigt.  

So stand nach der Heiligen Messe die Einladung an die Gläubigen, im Hohen Dom den weiteren Nightfever-Abend mitzuerleben. Nach der Aussetzung des Allerheiligsten hatten die Gläubigen die Möglichkeit zur stillen, eucharistischen Anbetung. Atmosphärisch untermalt wurde diese von einer Projektband, die auch schon in der Heiligen Messe für begeisternde, aber auch besinnliche musikalische Töne gesorgt hatte. Wie von Weihbischof Matthias König in der Predigt zentral thematisiert, gingen Mitglieder des Nightfever-Teams auf die Straße vor dem Dom und auf den Libori-Pottmarkt: Bei manch einem Passanten wurde dadurch die Neugier auf den Nightfever-Abend geweckt.

So entstand im Hohen Dom die typische und gewollte Atmosphäre eines „Kommens, Verweilens und Gehens“: Menschen kamen in die Bischofskirche, um die dortige Atmosphäre mitzuerleben, zur Ruhe zu kommen und ihre Anliegen vor Gott zu tragen – egal, ob nur für wenige Minuten oder für eine Stunde. Zahlreiche Gläubige entzündeten eine Kerze und stellten diese auf die Stufen des Altarraumes. In den Seitenkapellen des Domes hatten die Dombesucher die Möglichkeit zum Gespräch und zur Beichte. Die Komplet, das Nachtgebet der Kirche, schloss den achten Nightfever-Abend zu Libori im Hohen Dom. 

Beim Nightfever-Abend im Hohen Dom war die Paderborner Kathedrale wieder voll besetzt. Viele Menschen warteten nach dem Pontifikalamt in den Bänken und im Mittelgang, um vor dem Allerheiligsten eine Kerze zu entzünden. © pdp / Maria Aßhauer

Auch Jutta Liemke und Bernd Brackelmann vom Nightfever-Team gehörten zu den Menschen, die andere Menschen einluden, „ins Haus Gottes zu kommen“, wie Weihbischof Matthias König in seiner Predigt gesagt hatte. © pdp / Maria Aßhauer

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